Stefan Fischer beim Wettbewerb
Die Internationale Berufsweltmeisterschaft findet alle 2 Jahre in einem anderen Land statt. Träger ist Worldskills, eine Internationale Organisation zur Förderung der Berufsausbildung. Zur Zeit beteiligen sich 37 Nationen an diesem Wett-bewerb. In 46 Berufen treten Jugendliche bis 22 Jahren gegeneinander an. Pro Nation und Beruf nimmt nur ein Kandidat teil. Aufgabe ist es, innerhalb von maximal 22 Arbeitsstunden an vier Tagen eine oder mehrere praktische Wett-bewerbsarbeiten zu fertigen. Der Schwierigkeitsgrad liegt deutlich über dem einer deutschen Gesellenprüfung. Eine internationale Jury legt zuvor die Aufgaben-stellung fest und bewertet die Arbeitsergebnisse. Ähnlich einer Sportolympiade gibt es eine Eröffnungs- und eine Schlußfeier mit Medallienvergabe etc. Der Bundeskanzler als Schirmherr würdigt die Leistungen der Teilnehmer durch einen persönlichen Empfang im Kanzleramt.
Bundeskanzler Schröder mit Markus Mrotzek und Gerd Riegelhof
Bundeskanzler Schröder mit
Markus Mrotzek und Gerd Riegelhof
Stefan Fischer und Julia Riegelhof in Helsinki

Trainer für den deutschen Kandidaten ist Gerd Riegelhof. Er trainiert die Kandidaten seit 6 Jahren. Im Jahr 2003 in St. Gallen schaffte der Kandidat Markus Mrotzek sogar den Sprung auf die Siegertreppe. Er belegte im internationalen Vergleich der Karosserie- und Fahrzeugbauer den 3. Platz.
Im Mai 2005 fand die internationale Berufsweltmeisterschaft in Helsinki, Finnland statt. Als Kandidat trat diesmal Stefan Fischer, Auszubildender im 2. Lehrjahr, aus Aschaffenburg an. Er belegte trotz sehr starker Konkurrenz den hervorragenden 6. Platz. Julia Riegelhof war erstmals als Expertin in Helsinki mit dabei.

     
 Weitere Informationen
Organisation: www.worldskills.com
 findenSie unter: DHKT: www.berufsweltmeisterschaft.de